Willkommen auf meiner Blog-Seite

Ich veruche meinen Blog so aktuell wie möglich zu halten, damit ich meine Eindrücke und Erfahrungen mit euch teilen kann. Ich freue mich natürlich über gelegentliche "Nachrichten" aus der Heimat.

Viel Spaß beim Durchstöbern meines Blogs ;)

3/30/2012

Wwoofing Experience & Surfers Paradise

Hi Guys,

sonnige Grüße aus Surfers Paradise an der Gold Coast! Hier ist das Wetter der hammer und wir haben eine echt super Woche hier verbracht..

Aber von ganz vorne: Als ich mit Stephi in Brisbane angekommen bin haben wir noch gemeinsam drei Nächte in der Stadt verbracht und ich war noch eine vierte nach ihrer Abreise in Brisbane. Ich muss sagen, dass es schon komisch war sich wieder von ihr zu verabschieden, denn in den letzten Wochen war mir nicht bewusst, dass wir am anderen Ende der Welt waren :) Aber es war ein toller Trip!

Nachdem sie dann weg war, war mein Plan so wenig Geld wie möglich auszugeben bzw. am besten noch was zu verdienen. Also habe ich mich für sog. Wwoofing entschieden. Dort arbeitet man gegen Kost & Logie. Ich habe bei einer Familie angerufen, die hatten aber leider schon einen Wwoofer und mein zweiter Anruf war bei Gina. Einer alleinstehenden Frau um die Ende 40. Sie ist Ungarin und hat einen Sohn (21) der allerdings nicht mehr mit ihr in ihrem Haus wohnte. Die Bedingung, dass man Wwoofer aufnehmen kann ist, dass man einen organischen Gemüsegarten hat und das hatte sie dann auch. Bananenbäume, Erdebeeren, Kürbis,.. Ich musste dann also jeden Tag 6 Stunden arbeiten und das 7 Tage die Woche. Ich kam mir ein wenig ausgenutzt vor, aber Alles in Allem war es doch eine gute Erfahrung!
Es gab viel zu tun, denn sie stand kurz vor der Eröffnung ihres Bed and Breakfasts, dass sie im Erdgeschoss des Hauses mit 4 Zimmern und zwei Bädern hatte. Da war neben der Gartenarbeit auch streichen, putzen, usw. angesagt!

Nach 2,5 Wochen hatte ich dann doch ein wenig zu viel von der guten Frau und auch von der Arbeit ohne Bezahlung und habe beschlossen für eine Nacht nach Brisbane zu gehen um mit Lena, Michelle, Lena und Stephanie, die ich noch aus Melbourne von meiner Organisation kenne, Party zu machen. Am Ende waren wir dann neun Leute und es war echt ein lustiger Abend ;)

Der Plan dannach war eigentlich gemeinsam mit Lena und Michelle wieder wwoofen zu gehen, allerdings konnten wir absolut keine Familie auftreiben, sodass ich beschlossen habe mit ihnen und ihrem Auto hier nach Surfers Paradise zu fahren und eine Woche Strandurlaub zu genießen ;)

In der letzten Woche waren wir so gut wie jeden Tag am Strand. Einen Tag waren wir in einem Wasserpark mit sämtlichen Rutschen und Attraktionen. Heute waren wir noch im Surfoutlet und ich habe voll zugeschlagen ;)

So morgen früh geht es dann nach Brisbane um Dani abzuholen und dann geht es gleich weiter nach Noosa Richtung Norden! Das beste Stück der Ostküste (die Strecke Brisbane-Cairns) liegt die nächsten zwei Wochen vor uns!! Ich freue mich!

Tobi 

3/05/2012

Sunshine & Surfin'

Hallo zusammen,

ich bin heute schon in Brisbane angekommen,wo es leider regnet. Aber wir wurden dafür die letzten Tage sehr vom Wetter verwöhnt. :)

Also wir sind ja mit dem Bus von Melbourne nach Sydney gefahren und die Fahrt war eigentlich echt ganz chillig, wobei 12 Stunden Busfahrt irgendwann einfach nur noch nerven!! Nachdem wir dann in Sydney am Abend angekommen sind, haben wir uns erst mal auf die Suche nach unserem Hostel, dass in der Nähe des Botanischen Gartens war, gemacht. Diese Suche hat uns sage und schreibe 90! MINUTEN unseres Lebens gekostet und glaubt mir mit 15 Kilo Gepäck auf dem Rücken ist das nicht ganz so spaßig!! Gut Hostel dann letztendlich gefunden und die Nacht habe ich geschlafen wie ein Bär. :)

In Sydney hatten wir eine tolle Zeit! Das Wetter hat jeden Tag mitgespielt, sodass wir schön die Stadt, den Hafen und die berühmten Strände Manly und Bondi Beach erkunden konnten. In Sydney haben waren wir eigentlich Nonstop on tour und haben unter anderem eine kostenlose Stadtführung, die ein Architekturstudent nur für Trinkgeld gehalten hat, mitgemacht. Eine super Sache, weil jeder so viel bezahlen kann, wie er will und wir sind wirklich 3 Stunden durch die Stadt marschiert und haben so einiges über die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten erfahren. So zum Beispiel die Geschichte über das Opera House:
1956 bekam Melbourne den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele. Das passte der Stadt Sydney natürlich überhaupt nicht, denn Sydney wollte kulturelles Zentrum Australiens sein und auch bleiben. Somit entschloss man sich eine Veranstaltungszentrum direkt am Hafen der Stadt zu errichten. Somit schrieb Sydney dieses Projekt dann international aus und 1957 erhielt Jorn Utzon den Auftrag für das Jahrhundertbauwerk. Der dänische Architekt war bis zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend unbekannt und konnte sich doch mit seiner einzigartigen Bewerbung gegen 233 Konkurrenten durchsetzen. Jedoch wurde Utzon 1966 schon wieder entlassen, weil das Projekt 17 mal so teuer war als ursprünglich geplant und mehr als das doppelte der angesetzten Bauzeit benötigte. Das Problem an der ganzen Sache war die aufwendige Dachkonstruktion, sodass beim Innendesign erheblich auf die Bremse in Sachen Kosten des Projektes gedrückt wurde. Das  beste ist, dass Utzon seine Vision, die dann letztendlich ja doch umgesetzt wurde, nie persönlich zu Gesicht bekam.

Alles in allem eine sehr gelungene Stadtfürhung. Meine Highlights in Sydney waren noch die Fahrt mit der Fähre nach Manly Beach, welcher neben Bondi einer der Topstrände der Stadt ist und an dem sich die Sonnenanbeter und Surfer die Klinke in die Hand geben.
Eine andere schöne Ecke der Stadt ist der älteste Teil der Stadt, der "The Rocks" genannt wird. In diesem Stadtteil lebten die ersten Siedler Sydneys, die aus England kamen. Alles in allem ein sehr gemütliches Viertel mit netten Häusern und vielen Bars, Restaurants und Cafes. Jedoch mussten für den Bau der Habour Bridge damals 500 dieser Häuser weichen um der gewaltigen Brücke, die auch von Sydneysidern als "hässlicher Kleiderbügel" bezeichnet wird, Platz zu geben.

Nachdem wir ingesamt drei Nächte in Sydney verbracht hatten, ging es wieder mit dem Bus  weiter die Ostküste hoch. Unser nächstes Zeil war Byron Bay. Allerdings hatten wir einige Schwierigkeiten um dort hinzukommen. Wir hatten unser Busticket nach Byron schon einige Tage im Voraus im Greyhoundbüro in Sydney gebucht und Stephi hat es gut verwahrt, so dass es auch ja nicht verloren geht. Als wir dann um 19.30 Uhr an der Busstation an der Central Station ankamen, musste ich erst mal feststellen, dass uns der kompetente Mitarbeiter vom Greyhound-Schalter ein Ticket nach Melbourne ausgestellt hatte. Wir waren am verzweifeln, denn Hostel in Byron war schon gebucht und so gern ich Melbourne auch mag, wir waren ja noch 4 Tage zuvor dort. Der Busfahrer machte uns allerdings Hoffnung darauf, dass Ticket in letzter Sekunde noch umzubuchen, aber keine Chance. Somit waren $180 verloren und wir mussten zum nächsten MC Donalds gehen um noch ein Ticket für den gleichen Tag um 23.00 Uhr nach Byron Bay zu buchen. Wenigstens hatte das dann geklappt! Wir sind aber auch slebst Schuld, denn wir hätten einfach mal einen Blick auf das Ticket werfen sollen!! Aber wir sind ja noch heil und pünktlich dort angekommen, wo wir hinwollten. Nur schade, dass unser Ticket verfallen ist.

Byron hat uns aber erst mal mit Sonne und einem herrlichen Hostel, der Arts Factory Lodge, begrüßt. Ich habe beschlossen am gleichen Tag noch einen 4-stündigen Surfkurs zu machen und was soll ich sagen: Neben netten Leuten lernte ich auch die Technik des Surfens kennen. Mach echt wahnsinnig Spaß, aber 4 Stunden sind für einen Anfänger schon eine Herrausforderung :) Anschließend sind wir noch mit der ganzen Surftruppe in einen Teebaumölses baden gegangen. Sehr gut für Haut und Seele. Das Öl kommt von den umstehenden Bäumen am Ufer und das Wasser schaut richtig dreckig aus, aber die Wasser ist ein Traum.
Die nächsten Tage habe wir noch eine kleine Radtour zum Leuchtturm Byrons und den umliegenden Stränden unternommen. Das Cape Byron ist der östlichste Punkt Australiens und einfach nur wunderschön. Das Wasser ist so schön türkis und wir haben sogar Delphine gesehen :)
An unserem letzten Abend haben wir uns noch mit Katja (kenne ich noch aus Melbourne) , ihrer Reisepatnerin Lilly (aus Regensburg, hat ein Praxissemster an der Uni in Sydney gemacht) und deren Freund Jacob, sowie einem netten Paar von Lillys und Jabocs Campingplatz zum "lawn bowls" spielen getroffen. Hier ein Link zu den Regeln des Spiels: http://de.wikipedia.org/wiki/Bowls
Ein echt toller Abend zumal wir am Abend noch einen Trinken waren und dann auf dem Campingplatz gefahren sind um Strand eine kleine Feuershow mit Pois (http://de.wikipedia.org/wiki/Poi ) zu veranstalten. Einfach toll!

Am Samstag sind wir dann mit dem Bus hierher nach Brisbane gekommen und wir wurden mit Regen begrüßt. im Großen und ganzen finde ich die Stadt nicht ganz so spannend, wobei sie schon schöne Ecken wie die Southbank oder den Botanischen Garten hat. Aber das solls erst mal gewesen sein. Ein Bricht über Brissie folgt natürlich noch. :)





 Fahrt mit der Fähre nach Manly
 Bondi Beach
 St. Marrys Church

 Queen Elisabeth in Sydney Habour


 Cape Byron




2/24/2012

Great Ocean Road und Grampians National Park - ROAD TRIP

Servus mitanand :)

Es liegen drei ereignisreiche Tage hinter mit!! Meine erster sog. Road Trip wäre geschafft. Und zwar ging es mit dem Mietwagen die Great Ocean Road (eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt) entlang. Anschließend haben wir noch die Grampians (National Park) mit dem Auto und zur Fuß erkundet. Es standen zwei Nächte im Zelt, ein Helikopter Flug, ein Sonnenuntergang am Strand und ein Sonnenaufgang bei den zwölf Aposteln am Programm.

Nun aber der Reihe nach: Am Mittwoch gings also los! Wir holten unser Mietauto bei Car Hire ab und es ging erst mal Richtung Geelong und raus aus Melbourne City. Unsere kleine, aber feine Reisegruppe bestand aus Stephi (Freundin, die mit mir Abitur gemacht hat), Basak (hat mit mir in Mildura auf der Farm gearbeitet und wir waren zusammen auf einem Zimmer) und Katja (!9, haben wir uns übers Internet gesucht). Wie gesagt, Geelong "first stop"! Nachdem sich Basak und Katja noch eine 2-Mann Zelt bei Kmart gekauft hatten und wir unsere Ration Toast, Dips, Wurst und Getränke geholt haben gings weiter Richtung Troquay, wo die Great Ocean Road ja beginnt. Nachdem wir den ganzen Tag im Prinzip im Auto verbracht haben und an schönen Stellen angehalten haben sind wir an unserem öffentlichen Campingplatz "Johanna Beach" angekommen. Zelt aufgestellt und mit Brotzeit ausgestattet gings an den Strand!! Wunderschöner Wellengang und ein super Sonnenuntergang. Da wir den ganzen Tag unterwegs waren, gingen wir nach dem Sonnenuntergang eigentlich auch sofort schlafen, aber da ich nicht einschlafen konnte habe ich mir mit Stephi und Basak noch die Sterne angeschaut und wir haben doch tatsächlich Sternschnuppen gesehen (das erste Mal für mich).

Am Morgen ging mein Alarm um 5.30 Uhr, denn wir wollten ja pünktlich zum Sonnenaufgang bei den 12 Aposteln sein. Das hieß wir haben unsere Zelte in der Dunkelheit abgebaut und los gings ca. 40 km in Richtung Westen. Also wir um 7.00 Uhr, 8 min vor dem Sonnenaufgang der uns aus Google ausgspuckt wurde ankamen, war das Wetter leider nicht so toll! (bewölkt und ein bisschen kalt, 14° C). Aber man darf ja nicht vergessen, dass es vor Sonnenaufgang war! :) Also hat sich das frühe aufstehen nur in der Beziehung gelohnt, dass wir den ganzen Tag noch vor uns hatten und wir pünktlich um 9.00 Uhr zum geplanten Start für unseren Heliflug da waren! Der Helikopter wackelt überhaupt nicht in der Luft. Jeder Bus, Zug oder Schiff wackelt mehr! Super Erlebnis!! Auch das Wetter wurde für wieder besser. Nach der Landung die übrigens supersanft war, gings mit dem Mietwagen den Rest der Great Ocean Road entlang. Nachdem wir mit der London Bridge und Warrnambool die GOR abgeschlossen haben fuhren wir in die Grampians. Unsere erste Tat war eine kleine Wanderung auf den Mount William hoch. Der Ausblick war einfach nur der Hammer!! Zum Abendessen sind wir noch zu den McKenzie Wasserfällen gegangen, was ein voller Erfolg war! Anschließend hatten wir wieder eine Nacht im Zelt vor uns :)

Heute sind wir nicht so früh raus wie gestern und sind nach dem Zeltabbau und einen Frühstück, das aus Toast und Dips bestand nach Norden gefahren um einen Spaziergang zu einem Wasserfall zu machen, allerdings führte der Bach keine Wasser - also auch kein Wasserfall!! :) Nach mehreren Stopps an Aussichtsplattformen haben wir kurz vor unserer (Stephi und ich) Fahrt mit Bus & Bahn nochmals aufgerafft zu einer kleinen Wanderung. Um 14.05 Uhr sind wir erst mit dem Bus und dann mit dem Zug, der unglaublich langsam aber dafür unglaublich bequem war nach Melbourne gefahren.

Morgen gehts um 7.15 Uhr mit dem Bus nach Sydney. Da es jetzt schon 2.15 Uhr ist, lasse ich lieber Bilder sprechen!!
Viele Grüße aus dem 35° warmen Australien,
Tobi






























2/21/2012

Die Reise beginnt...


Hallo zusammen :)

Entschuldigung, dass ich so lange auf mich warten habe lasse, aber es ist nicht so viel Spannendes in Mildura passiert, dass es interessant gewesen wäre zu schreiben.
Dennoch nochmal zu Mildura: Ich habe die letzte Zeit immer wieder mal gearbeitet. Viele verschiedene Sachen wie z.B. Covering (habe ich ja schon erklärt wie das funktioniert), Uncovering (das ist dann nachdem die Plastikfolie auf die Weinstöcke gemacht wurde sie wieder runter machen), Hostel geputzt und ich habe mich auch einen Tag als Gärtner versucht :)
Fazit von Mildura: Ich hatte eine echt super Zeit in Mildura mit coolen und netten Leuten, aber man hat irgendwie immer das Gefühl ein bisschen ausgenutzt (im Sinne von einer billigen Arbeitskraft) zu werden. Der Mindestlohn für Farmarbeit in Australien liegt bei ca. $18 und es kam vor, dass Leute sich für $10 die Stunde aufs Feld gestellt haben. Was es also im Großen und Ganzen sehr schwer macht ein bisschen Geld zu sparen.
Auch aus diesem Grund habe ich mich riesig auf die Ankunft von Stephi und die damit verbunden Fahrt nach Melbourne und die morgen beginnende Reise gefreut!!

Ich bin also am Samstagvormittag mit Basak (deutsch-Türkin) mit dem Bus und dann mit dem Zug nach Melbourne gefahren. Der Abschied aus Mildura fiel mir nicht allzu schwer, aber im Nachhinein merkt man erst, wie schnell man sich an Leute, Gegebenheiten und einen Ort gewöhnen kann! Nach der 7-stündigen Fahrt sind wir in Melbourne Southern Cross (Bahnhof) angekommen und ich wurde von den Lemms aus von Southern Cross abgeholt, was echt ziemlich stark war :)

Nach der Nacht bei Family Lemm holten wir Stephi am Sonntagvormittag vom Flughafen ab, was allerdings eine ziemliche Tragödie war, weil 10 internationale Flüge innerhalb von einer halben Stunde reinkamen. Das macht nach Adam Riese und Eva Zwerg dann 3000 (ca. 300 Leute in einen Flieger) Passagiere die durch die Passkontrolle müssen und die ihr Gepäck zur selben Zeit haben wollen. Zudem hatte Stephi noch Probleme mit dem Gepäckband und somit mussten wir über 1 1/4 Stunden auf sie warten. Ich dachte sie steckt noch in Dubai fest. Anschließend ging es erst mal nach Blackburn North (Lemm's Haus) um das Gepäck abzuladen und anschließend sind wir gleich in die Stadt erstens um Stephi wach zu halten, denn sie war ja immerhin 26 Stunden unterwegs und zweitens um schon mal ein bisschen was von der Stadt zu sehen. Wir haben uns auch mit Basak, Jule und Michi (alles Leute, die ich in Mildura getroffen habe und mit denen ich zum Teil ein Zimmer geteilt habe) verabredet um ein bisschen was zu erleben. Aber dennoch von vorne: Wir haben erst mal einen kleinen Spaziergang durch Melbourne CBD und Chinatown gemacht, bevor wir und mit den Mildurianern getroffen haben um mit dem kostenlosen Bus zu den Docklands zu fahren. Anschließend waren wir noch auf dem Eureka Tower. Somit hatten wir den Tag gut rumgebracht und super ausgefüllt. :)

Am Montagvormittag war Regen angesagt, sodass wir beschlossen haben in Melbourne Aquarium zu gehen, was eine gute Idee war weil das Wetter ließ wirklich mehr als zu wünschen übrig :) Das Aquarium war eine tolle Sache, wenn auch ein bisschen überteuert. Dannach haben Basak und Stephi noch eine Bootstour auf dem Yarra River gemacht, während ich beim Friseur war :)
Anschließend haben wir uns am Federation Square, was eine Art zentraler Treffpunkt ist, an dem es Bars, Cafés, Tourist Information und einige Museen gibt. Wir haben uns entschieden ins
Movie Mueseum von Victoria zu gehen. Eines der besten Museen die ich bisher gesehen habe. Hier wird die komplette Entwicklung von Film und Medien im zeitlichen Ablauf dargestellt. Neben den ersten Filmen aus europäischen Ländern, liegt das Hauptaugenmerk auf Streifen vom roten Kontinent. Sogar eine Matrix Scene kann man nachdrehen. Siehe Link: http://www.acmi.net.au/timeslice/Timeslice.htm?file=ts-20120220-24eac09c2caac59cc0e01ac532b4e78e.flva
Dannach waren wir noch in St. Kilda und haben die Pinguine beobachtet. Dazu ist dann auch Anne dazugestoßen und wir haben uns entschieden in St. Kilda noch was trinken zu gehen also eine richtig gelungener Tag ganz nach meinem Geschmack! :)

Heute waren wir erst am Queen Victoria Market, was der größte Markt Melbournes ist und zugleich auf der größte den ich jemals gesehen habe :) Dort gibt es nichts was es nicht gibt. Angefangen von A wie A wie Avocados bis Z wie Zucchini, aber es gibt nicht nur Gemüse dort, sondern auch Gürtel, Handttaschen, T-Shirts, Uhren, Delikatessen, Fleisch, Fisch, Käse und sogar Weißwürste und Bretzen kann man hier finden :) - Was mir ein bisschen das bayerische Feeling zurückbrachte.
Dannach haten wir eine Tour im Ethiad Station gebucht, welches ein Mehrzweckstadion für Sport und Events wie Konzerte usw. ist. Die Haupsportart, die dort ausgetragen wird ist Australian Football, aber es finden auch Fußball- und Rugby-Spiele statt. Das Dach, dass 4000 Tonne (oder waren 400 Tonnen :D) schwer ist und sich innerhalb von 8 Minuten automatisch (wie auf Schalke) schließen lässt, hat mich sehr beeindurckt. Auch die Funktionaliät, dass der erste Zuschauerrang z.B. für ein Fußballspiel mal eben um 18 Meter verrutscht werden kann um das Spielfeld kleiner zu machen hat mich sehr fasziniert. Ich muss feststellen, dass sich eine Stadiontour immer lohnt! :)
Anschließend haben wir es noch ruhig angehen lassen und sind in den Royal Botanic Garden gefahren um dort ein bisschen zu relaxen und die Sonne zu genießen. Außerdem haben wir noch eine Denkmal für den zweiten Weltkrieg, den sog. Schreyl besichtigt.
Heute Abend hatten wir noch ein sehr nettes BBQ mit Freunden der Familie und Amy (Tochter der Familie) und deren Mann Kevin.

So und morgen wird früh aufgestanden um in die Stadt zu fahren und den Mietwagen für die Great Ocean Road und den Grampians National Park abzuholen. Auf dem Program steht eine Nacht am Strand im Zelt, ein Heli-Flug über die Zwölf Apostel, eine Sonnenaufgang mit toller Kullisse und eine schöne Wanderung in den Grampians. Ich freue mich wahnsinnig drauf euch mit tollen Bildern neidisch zu machen :) - Also weiter verfolgen!


 Melbourne Aquarium
 Federation Square

 Queen Victoria Market
Ethiad Stadium


 Melbourne Skyline
Royal Botanic Garden
 Botanischer Garten