Hallo zusammen,
ich bin in Mildura angekommen. Nachdem wir in Melbourne mit dem Zug los sind, hat man sofort gemerkt, dass man jetzt in das "Nichts" kommt. Kaum sind wir ein bisschen aus Melbourne, der 3,9 Millionen Metropole rausgefahren, wurden wir vom "Nichts" und der "Weite" erschlagen! Da ist es! - Australien!! So habe ich es mir vorgestellt, so kennt man es aus Filmen. Ich fühlte mich wie Nicole Kidman und Hugh Jackman sich wohl in "Australia" gefühlt haben müssen. Aber dass es so schnell und unverhofft kommt dachte ich nicht. Da kommt man gerade aus einer Millionenmetropole, in der das Leben pulsiert aus einer Stadt die niemals stillsteht und dann nur noch "Weite" soweit das Auge reicht.
Nachdem wir in Swan Hill von Zug auf Bus umgestiegen sind kamen wir von der "Weite" in das "Farmland". Eine (meine natürlich Farmen) nach der anderen. Sowas habe ich noch nie gesehen. Die ganze Wirtschaft Milduras ist auf Farm/Erntearbeit aufgebaut:
95% der in Australien produzierten Rosinen,
74% der australischen Trauben und auch
65% der Mandeln kommen hier aus der Gegend rund um Mildura. Ich finde diese Zahlen alle sehr beeindruckend und ich hoffe wir können das für uns nutzen.
Wir sind also mit dem Bus in Mildura an der Railway Station angekommen und natürlich war hier mal wieder strömender Regen. Von den versprochenen 30° und den vielen Sonnenstunden (sollen wohl mehr als an der Gold Coast sein) haben wir noch nicht viel gesehen. Noch nicht! Wir sind dann mit unserem kompletten Leben auf dem Rücken und ohne richtigen Plan durch die 30.000 Seelenstadt gegangen. Unser Ziel war das Harvest Office (eine Art Arbeitvermittlung für Fruitpcikingjobs). Nachdem wir dort waren, holte und die Realität wieder ein. Nichts! Keine Jobs bis Ende Dezember. Wir sind nicht in der Hauptsaison. Na toll! Warum rufen wir zuvor unzählige Mahle dort an um uns versichern zu lassen, dass hier sicher Arbeit ist? - Aber weiter. Die Dame an dem Schalter gab uns eine Liste mit Working Hostels. (Hostels die einem einen Job vermitteln und dann zur Arbeit fahren). Wir haben die ganze Liste abtelefoniert.. Aber entweder nichts frei oder es ist gleich gar keiner rangegangen.. Also musste Pauls Hostel-Guide herhalten. Das erste Hostel! Volltreffer! Supernetter Besitzer, der uns gleich mit seinem Auto von dem Office abgeholt hatte und uns zu unserem Quartier brachte. Da waren wir! Die erste Frage: Jobs? - Nichts! Zweiter Schlag mitten ins Gesicht.
Später erfuhren wir, dass wir die ersten Gäste in dem Hostel sind, denn sie haben es erst vor ein paar Tagen von den Vorbesitzern abgekauft. D.h. wir haben zu zweit ein 4er-Zimmer und wir sind praktisch allein in einem 35-Mann-Hostel. Was Vor- aber auch Nachteile hat. So da waren wir nun und vertrieben uns die Zeit mit Schach spielen und umhergehen.
Gestern habe ich dann im Internet nochmals nach Arbeit geschaut und doch tatsächlich was gefunden. Ich habe eine SMS geschrieben und habe 2 Minuten später einen Anruf bekommen, dass er Arbeit für uns hat und wir am Nachmittag nochmals anrufen sollen! Nachdem wir ganz aufgeregt waren, gingen wir in das Hallenbad und ließen es uns den Vormittag gut gehen.. Echt mal eine Abwechslung! Wir haben also am Nachmittag wieder angerufen und wurden wieder auf später vertröstet. Als wir ihn dann endlich wieder erreichten, sagte er uns, dass wir zum Supermarkt kommen sollten und ihn nochmals anrufen sollen, wenn wir dort sind!! Gesagt getan. Er meinte er verspätet sich. Wir warteten also letztendlich 45min um zu erfahren, dass wir wohl morgen anfangen können auf einem Weinberg zu arbeiten!! Check!!
Nachdem wir unseren Hostelbesitzer gefragt haben, ob der Typ ok ist, meinte er, dass er es mit der Pünktlichkeit nicht ganz so hat, aber ansonsten völlig ok sei!! Wir rufen ihn gleich nochmal an um zu erfahren, wann es morgen losgehen soll.. Auf geht's meine erste richtige Arbeit in Australien wartet!!
Viele Grüße aus dem heißen Mildura,
Tobi
ich bin in Mildura angekommen. Nachdem wir in Melbourne mit dem Zug los sind, hat man sofort gemerkt, dass man jetzt in das "Nichts" kommt. Kaum sind wir ein bisschen aus Melbourne, der 3,9 Millionen Metropole rausgefahren, wurden wir vom "Nichts" und der "Weite" erschlagen! Da ist es! - Australien!! So habe ich es mir vorgestellt, so kennt man es aus Filmen. Ich fühlte mich wie Nicole Kidman und Hugh Jackman sich wohl in "Australia" gefühlt haben müssen. Aber dass es so schnell und unverhofft kommt dachte ich nicht. Da kommt man gerade aus einer Millionenmetropole, in der das Leben pulsiert aus einer Stadt die niemals stillsteht und dann nur noch "Weite" soweit das Auge reicht.
Nachdem wir in Swan Hill von Zug auf Bus umgestiegen sind kamen wir von der "Weite" in das "Farmland". Eine (meine natürlich Farmen) nach der anderen. Sowas habe ich noch nie gesehen. Die ganze Wirtschaft Milduras ist auf Farm/Erntearbeit aufgebaut:
95% der in Australien produzierten Rosinen,
74% der australischen Trauben und auch
65% der Mandeln kommen hier aus der Gegend rund um Mildura. Ich finde diese Zahlen alle sehr beeindruckend und ich hoffe wir können das für uns nutzen.
Wir sind also mit dem Bus in Mildura an der Railway Station angekommen und natürlich war hier mal wieder strömender Regen. Von den versprochenen 30° und den vielen Sonnenstunden (sollen wohl mehr als an der Gold Coast sein) haben wir noch nicht viel gesehen. Noch nicht! Wir sind dann mit unserem kompletten Leben auf dem Rücken und ohne richtigen Plan durch die 30.000 Seelenstadt gegangen. Unser Ziel war das Harvest Office (eine Art Arbeitvermittlung für Fruitpcikingjobs). Nachdem wir dort waren, holte und die Realität wieder ein. Nichts! Keine Jobs bis Ende Dezember. Wir sind nicht in der Hauptsaison. Na toll! Warum rufen wir zuvor unzählige Mahle dort an um uns versichern zu lassen, dass hier sicher Arbeit ist? - Aber weiter. Die Dame an dem Schalter gab uns eine Liste mit Working Hostels. (Hostels die einem einen Job vermitteln und dann zur Arbeit fahren). Wir haben die ganze Liste abtelefoniert.. Aber entweder nichts frei oder es ist gleich gar keiner rangegangen.. Also musste Pauls Hostel-Guide herhalten. Das erste Hostel! Volltreffer! Supernetter Besitzer, der uns gleich mit seinem Auto von dem Office abgeholt hatte und uns zu unserem Quartier brachte. Da waren wir! Die erste Frage: Jobs? - Nichts! Zweiter Schlag mitten ins Gesicht.
Später erfuhren wir, dass wir die ersten Gäste in dem Hostel sind, denn sie haben es erst vor ein paar Tagen von den Vorbesitzern abgekauft. D.h. wir haben zu zweit ein 4er-Zimmer und wir sind praktisch allein in einem 35-Mann-Hostel. Was Vor- aber auch Nachteile hat. So da waren wir nun und vertrieben uns die Zeit mit Schach spielen und umhergehen.
Gestern habe ich dann im Internet nochmals nach Arbeit geschaut und doch tatsächlich was gefunden. Ich habe eine SMS geschrieben und habe 2 Minuten später einen Anruf bekommen, dass er Arbeit für uns hat und wir am Nachmittag nochmals anrufen sollen! Nachdem wir ganz aufgeregt waren, gingen wir in das Hallenbad und ließen es uns den Vormittag gut gehen.. Echt mal eine Abwechslung! Wir haben also am Nachmittag wieder angerufen und wurden wieder auf später vertröstet. Als wir ihn dann endlich wieder erreichten, sagte er uns, dass wir zum Supermarkt kommen sollten und ihn nochmals anrufen sollen, wenn wir dort sind!! Gesagt getan. Er meinte er verspätet sich. Wir warteten also letztendlich 45min um zu erfahren, dass wir wohl morgen anfangen können auf einem Weinberg zu arbeiten!! Check!!
Nachdem wir unseren Hostelbesitzer gefragt haben, ob der Typ ok ist, meinte er, dass er es mit der Pünktlichkeit nicht ganz so hat, aber ansonsten völlig ok sei!! Wir rufen ihn gleich nochmal an um zu erfahren, wann es morgen losgehen soll.. Auf geht's meine erste richtige Arbeit in Australien wartet!!
Viele Grüße aus dem heißen Mildura,
Tobi